GRAU (kartoniertes Buch)

Kriegsgefangenschaft in Frankreich 1916 bis 1920
ISBN/EAN: 9783956455506
Sprache: Deutsch
Umfang: 280 S.
Format (T/L/B): 1.7 x 19 x 12.5 cm
Auflage: 3. Auflage 2016
Einband: kartoniertes Buch
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1224 Tage Kriegsgefangenschaft: 24. Oktober 1916, Fort Douaumont vor Verdun: der 18jährige MG-Schütze Otto Mehnert gerät in Kriegsgefangenschaft. Als die Gefangenen auch nach Kriegsende nicht entlassen, sondern zu Wiedergutmachungsarbeiten auf den ehemaligen Schlachtfeldern eingesetzt werden, entschließt er sich zur Flucht, sein 'Kampf um Freiheit' beginnt. Schockiert über die unmenschliche Behandlung der deutschen Soldaten notierte der gläubige Christ seine Erlebnisse, um 'alle diese Grausamkeiten und ihre körperlichen und seelischen Auswirkungen vielleicht später einmal zu schildern'. Mehnert schreibt 'nicht, um erneut Hass zu säen, sondern um ein Beispiel zu geben, wie man es in Zukunft nicht mehr machen soll!' In dem vorliegenden Buch werden die erst 2013 entdeckten Aufzeichnungen, die Mehnert bereits 1939 als autobiographischen Roman angelegt hat, veröffentlicht. Sie geben erschütternde Einblicke in das Schicksal hunderttausender Kriegsgefangener jenseits der Front - einer Welt aus Not, Erniedrigung und menschlicher Abgründe, aber auch aus Kameradschaft und immer wieder aufblitzender Menschlichkeit des 'Feindes'. Der Roman wurde von Sven Janke mit 56 Abbildungen, Karten und Erläuterungen kenntnisreich ergänzt. Janke, Jahrgang 1970 und Diplom-Wirtschaftsingenieur, veröffentlicht seit 2000 in unterschiedlichen Internetprojekten zu den persönlichen Eindrücken von Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg.
Sven Janke Janke, Jahrgang 1970 und Diplom-Wirtschaftsingenieur, veröffentlicht seit 2000 in unterschiedlichen Internetprojekten zu den persönlichen Eindrücken von Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg. Otto Mehnert Otto Mehnert wurde 1897 in Schöningen als Sohn eines Eisenbahnbeamten geboren. Im Alter von 18 Jahren zum Militärdienst eingezogen, geriet er 1916 bei Verdun in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1920 nach einem erfolglosen Fluchtversuch entlassen wurde. In der Nachkriegszeit heiratete Mehnert und arbeitete als Buchhalter/ Prokurist. Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 wurde Mehnert verfolgt, da er zu seiner Ehefrau hielt, die jüdischer Abstammung war. Das kinderlose Paar zog mehrfach um - Mehnert blieb über längere Zeit ohne Beschäftigung. Seine Erlebnisse während der Kriegsgefangenschaft verarbeitete er 1939 in einem autobiographischen Roman, der bisher unveröffentlicht blieb. Nach dem Krieg lebte Mehnert in Regensburg. Er verstarb 1968 in Tutzing am Starnberger See.